Trockenbau

Die heutigen Ansprüche an den Trockenbau sind so vielfältig wie nie zuvor.

Der Trockenbauer arbeitet mit vielen verschiedenen Platten (Gipsplatten, Gipsfaserplatten, Mineralwollplatten u. v. m.) und verschiedenen weiteren Produkten, um die Kundenwünsche zu befriedigen. Die Oberflächen sollen immer ebener, glatter und auch architektonisch ausgefallener werden. Durch den Trockenbau hat man auch die Möglichkeit, Lüftungen, Kabelstränge, Sprinklerleitungen, Wasser- und Abflussleitungen und Heizungsleitungen zu verbergen. Der Trockenbaumonteur ist daher gefordert, sich der ständig steigenden Produktvielfalt als auch der Vielfalt der Verarbeitungs- und Bearbeitungstechnik zu stellen. Neben den bereits genannten Vorteilen des Trockenbaus ist die schnelle Überarbeitbarkeit der Systeme beispiellos. Während man bei Nassputzsystemen oft sehr langen Austrocknungszeiten entgegen sieht, kann man Trockenbausysteme viel schneller weiter bearbeiten. Eine frühere Fertigstellung ist hier die Folge.

Besonderer Augenmerk ist neben der Optik sicherlich auch der Technik zu widmen. Hierzu zählt in höchstem Maße der Brandschutz. Ständige Fort- und Weiterbildung in den Themen Technik und Vorschriften sind hier überlebensnotwendig. Hier dürfen nur den individuellen Anforderungen angepasste und zugelassene Systeme verbaut werden.

Neben dem Brandschutz ist auch ein weiteres Gesundheitsthema von größter Bedeutung: Die Akustik. Schlechte Akustik stört im einfachsten Fall die Konzentrationsfähigkeit. Im schlimmsten Fall kann sie krank machen. Um dies zu verhindern gibt es unzählige Möglichkeiten dem entgegen zu treten. Systeme, die zudem auch höchsten optischen Ansprüchen genügen.

Nicht nur Wand- und Deckenflächen können in Trockenbauweise hergestellt werden. Die Bodenflächen werden in zunehmendem Maß mit Trockenestrich belegt. Dies bringt nicht nur immense Zeitvorteile, sondern durch aufgeständerte Systeme lassen sich auch große Höhen überbrücken und (aufgeständert oder geschüttet) ist ein unebener Untergrund auch schnell ausgeglichen.

Der Trockenbau biete viele Anwendungen zu Lösung von wichtigen Fragen z. B. Brand- und Schallschutz; der konventionelle Putz findet in neuen Mauerwerksbauten und vor allem in der Sanierung seine Anwendung.

Türen

Ob Holz-, Glas- oder Metall-, Dreh- oder Schiebetür. Beim Thema Türen bleiben keine Wünsche offen. Myriaden an verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten, Größen, Beschlägen sind heute am Markt verfügbar. Oft kommt auch hier dem Brand- und auch dem Schallschutz eine große Bedeutung zu.

 

Verglasungen

Fertigfenster in Monoblockbauweise oder individuell gefertigte Fenster, mit und ohne Brandschutz. Der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

Wirtschaftlicher kann man Raumteilung nicht betreiben. Durch Gipskartonständerwände entfallen ganze Arbeitsschritte, wie z. B. zusätzliche Putzlagen, Stemmen von Schlitzen für Elektroleitungen usw. Gipskartonständerwände sind dabei multifunktional. Sie sind heute aus dem Innenausbau nicht mehr wegzudenken. Die Vorteile liegen auf der Hand:

-       Schnelle Überarbeitbarkeit, da mit sehr wenig Wasser (nur die Spachtelmassen) und dadurch sehr wenig Austrocknungszeit.

-       Brand-, Schall-, Feuchte-, und Einbruchschutz, meist auch die Kombination aus vorgenanntem, wird eingehalten.

-       Vielseitig überarbeitbar.

-       Außerordentlich leichte Konstruktionen.

-       Nehmen Elektro- und Installationsleitungen auf.

-       Der feuchtigkeitsregulierende Baustoff Gips sorgt für ein optimales Raumklima.

-       Durch die Flexibilität der Platten lassen sich auch runde Konstruktionen herstellen.

-       Ändernde Nutzungsanforderungen können leicht angepasst werden.

Decken übernehmen heutzutage viele Funktionen. Zum Einen regulieren sie die Raumhöhen, zum Anderen lassen sich in dem Deckenhohlraum Sanitär-, Klima- und Elektroleitungen unterbringen. Deckenleuchten oder LED, in die abgehängte Decke eingebaut, liegen voll im Trend. Und dabei sind die Gestaltungsmöglichkeiten unzählig. Von glatten Gipskartondecken über gelochte Platten, von Mineralfaserplatten zu Metallkassetten, von ebenflächig, mit Fries, abgetreppt oder gewellt. Hier ist für jeden etwas dabei. Neben der Vielzahl der Gestaltungsmöglichkeiten werden auch die funktionalen Anforderungen erfüllt.

 

Akustik

 

Eine schlechte Akustik nehmen wir als Lärm wahr. Dieser beeinflusst nicht nur unser Wohlbefinden und somit in signifikantem Maße unsere Gesundheit, er mindert auch gleichzeitig unsere Leistungsfähigkeit. Hier können durch akustisch wirkende Decken mit hohen Schallabsorptionswerten, auch bei Bestandsdecken, Lärmbelastungen abgemildert werden.

Bauliche Möglichkeiten, die Akustik eines Raumes positiv zu beeinflussen, gibt es viele. Nachfolgend einige Beispiele:

  • Einbau einer Unterdecke mit schallabsorbierenden Mineralfaserplatten
  • Einbau einer Unterdecke mit gelochten Gipskarton-Platten
  • Montage von Wandabsorbern
  • Einbau eines schallabsorbierenden Frieses
  • Einbau eines schallabsorbierenden Deckensegels
  • Montage von Baffeln/Lammellen-Segeln (geeignet für Schwimmbäder)

 

Brandschutz

 

Der wichtigste Schutz eines Bauwerkes ist der Schutz von Leib und Leben. Hier kommt dem Brandschutz eine bedeutende Rolle zu. Je nach Klassifizierung erfüllen Brandschutzdecken Feuerwiderstände von bis zu 120 Minuten. Dabei tragen sie in Kombination mit Brandschutzwänden dafür Sorge, dass der Rettungsweg für diese Dauer frei von Flammen bleibt. Sämtliche Brandschutzsystem unterliegen dabei strengen Vorgaben und müssen nach einer bauaufsichtlichen Zulassung gebaut werden.

 

Raumklima durch eingebaute Heiz-/Kühlfunktion

 

Eingebaute Klimageräte werden immer mehr von Klimadecken verdrängt. Diese kühlen im Sommer und heizen im Winter. Das geschieht lautlos, ohne Gebläse und damit ohne das lästige Tauschen von Partikelfilter. Luftströmungen, welche häufig zu Erkältungen am Beginn der Kühlperiode führten, werden erheblich reduziert. Und das bei geringeren Betriebskosten als bei einer herkömmlichen Klimaanlage.

 

Ausleuchtung

 

Abgehängte Decken dienen meist auch zum Einbauen von Leuchten. Unzählige Varianten sind am Markt vertreten, um den Vorgaben der Arbeitstättenrichtlinie gerecht zu werden oder oftmals einfach nur um gut auszusehen.

Der Wachstumsmarkt der vergangenen Jahre ist der Dachgeschossausbau. Dieser ungenutzte Raum bietet Ihnen eine kostengünstige Ausbaureserve. Häufig kann ohne Baugenehmigung ausgebaut werden, da diese bereits vorliegt. Eine zusätzliche Wohnung kann gewinnbringend eingesetzt werden, oder Wohnraum für die wachsende Familie aufgenommen werden. Oder Sie möchten Ihre Räume unterm Dach einfach nur modernisieren und an aktuelle Dämmstandards anpassen, um Energie und Kosten zu sparen.

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